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Das Haus hat 18 Plätze für Frauen und
Kinder. Es gibt zwei Wohnetagen; jede Etage hat ein Bad und eine
Küche, die gemeinschaftlich genutzt werden. Auf der ersten Etage
gibt es ein gemeinsames Wohnzimmer. Im Keller stehen
Münzwaschautomaten und Trockner.
Jede Frau hat im Frauenhaus ein
Zimmer für sich und ihre Kinder zur Verfügung. Die Bewohnerinnen
versorgen sich und ihre Kinder selbständig und in eigener
Verantwortung und gestalten ihren Alltag selbst. Klein- und
Vorschulkinder werden dreimal wöchentlich von Erzieherinnen betreut;
nachmittags können die Schulkinder unter Aufsicht ihre Hausaufgaben
machen.
Das Leben im Frauenhaus ist nicht
immer einfach. Aber es sicherlich besser, als zu Hause in der
Isolation und der demütigenden Gewaltsituation auszuharren. Und
durch einen vorübergehenden Frauenhausaufenthalt ergeben sich neue
Möglichkeiten, alte Probleme zu bewältigen.
Das Hilfsangebot der
Mitarbeiterinnen
Während des Aufenthaltes im
Frauenhaus: Jede Bewohnerin hat unter den Mitarbeiterinnen
eine Ansprechpartnerin, mit der sie
Beratungsgespräche führen kann, die ihr hilft und sie unterstützt.
Aber Sie selbst entscheiden, welche Hilfsangebote Sie annehmen
wollen.
Und es ist allein Ihre Entscheidung, was nach dem
Frauenhausaufenthalt geschehen soll - ob Sie wieder nach Hause
zurückgehen oder ob Sie eine neue Existenz aufbauen wollen.
Jedem Kind steht - ebenso wie jeder
Bewohnerin - eine Ansprechpartnerin zur Verfügung, die sich um
dessen Belange kümmert.
Nach dem Frauenhausaufenthalt
wird von zwei Mitarbeiterinnnen eine Nachbetreuung
für ehemalige Bewohnerinnen in Form einer Einzelberatung und/oder
Gruppenarbeit angeboten. Auch hier gilt: Sie selbst entscheiden, was
Sie für sich in Anspruch nehmen wollen.
Das Angebot der Nachbetreuung richtet
sich an alle Frauen, die nach dem Aufenthalt im Frauenhaus den
Wunsch nach Hilfe und Unterstützung haben. Themen und Dauer der
Nachbetreuung orientieren sich an der individuellen Situation der
Frau. In Beratungsgesprächen können Fragen, die
sich auf Grund der neuen Lebenssituation stellen, besprochen werden.
Dies können beispielsweise sein:
- finanzielle Themen
- Ämterangelegenheiten
- Fragen zum Leben mit Kindern
- Suche nach einer beruflichen
Perspektive
- Suche nach neuen Kontakten zu
Frauen in ähnlichen Situationen
Jahrelange Gewalterfahrungen haben
bei den Frauen Wunden hinterlassen. In den Angeboten der
Nachbetreuung kann darüber gesprochen werden. Wege zu
Therapeutinnen, Fachberatungen, Kuren werden aufgezeichnet.
Der Wunsch nach Kontakt und Austausch
mit Frauen in ähnlicher Lebenslage wird durch ein regelmäßig
stattfindendes offenes Treffen sowie durch das
Angebot einer Selbsthilfegruppe aufgegriffen.
Zwei- bis dreimal jährlich, meist in
Kooperation mit anderen Frauenprojekten, finden Workshops
statt. Auch sie orientieren sich an besonderen Fragestellungen der
Frauen ( z.B. Wendo, Selbstbehauptungstraining für Frauen; "Selbst
ist die Frau", kleine handwerkliche Arbeiten im Haushalt). Eine
Kinderbetreuung ermöglicht auch den Müttern die Teilnahme an diesen
Angeboten.
Seit Mitte 2000 besteht das Angebot
der Nachbetreuung für Kinder. Eine Mitarbeiterin
widmet sich den besonderen Belangen der Kinder durch Spielangebote,
Aktivitäten, Gespräche mit den Kindern und bietet ihnen Hilfe und
Unterstützung. Dieses Angebot findet während der Beratungstermine
der Mutter und nach Absprache statt. Gespräche mit den Müttern,
Unterstützung bei Behördengängen, Beratung und Vermittlung zu
Hilfsangeboten für Kinder gehören ebenfalls zu den Aufgaben der
Nachbetreuung für Kinder.
Fragen können die
mitarbeiterinnen@frauenhaus-trier.de Ihnen gerne per E-Mail
beantworten. Sollten Sie Fragen zur Nachbetreuung haben, so können
Sie sich direkt an die Mitarbeiterinnen in der
nachbetreuung@frauenhaus-trier.de wenden.
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